ALMA AURUM – Praxis für Naturheilkunde

Therapie

Therapiemethoden

Mir ist es wichtig, dass sich der Patient im Therapiekonzept verstanden fühlt und sich seiner aktiven Rolle im Behandlungsverlauf bewusst ist. Ich als Heilpraktikerin bin Wegbereiter und Begleiter. Die Entscheidung den Weg zu gehen, liegt beim Patienten.

Biochemie nach Dr. Schüßler

Mineralsalze unterstützen die Zelle als kleinsten Baustein des Lebens ganz direkt. Sie befördern als sogenannte „Funktionsmittel“ den Austausch- und Kommunikationsprozesse an den Zellmembranen und sorgen dafür, dass die Zellen leistungs- und funktionsfähig bleiben.

Klassische Massage

Verschiedene Massagetechniken ergänzen mein Therapiespektrum. Massagen sorgen für Entspannung und Wohlbefinden beim Patienten. Darüber hinaus geben sie mir Auskunft über die Beschaffenheit des Gewebes und der Muskulatur, regen die Ausscheidung an, beeinflussen Gefäße, innere Organe und das vegetative Nervensystem positiv.

Ohrakkupunktur

„Wie im großen, so im Kleinen.“ Das Ohr mit seinen verschieden Zonen und Anteilen bildet den gesamten Menschen in einem Mikrosystem ab. Durch gezieltes Setzen von Nadeln gelingt es die zu behandelnden Körperteile oder Organe über nervale Vernetzungen positiv zu beeinflussen. Ohrakupunktur ist sehr gut mit anderen Therapiemethoden kombinierbar und findet z.B. bei Kopfschmerzen, hormonellen Störungen, Allergien oder auch in der Schmerzbehandlung Anwendung.

Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)

Die Pflanzenwelt bietet ein unerschöpfliches Reservoir an Heilmitteln, die ich in Form von Tees, Tinkturen, Ölen, pflanzlichen Arzneimitteln oder Salben verschreibe.

Fußreflexzonentherapie

Die seitliche Fußansicht gleicht einem sitzenden Menschen (der große Zeh als Kopf, der Ballen als Krümmung der Wirbelsäule,…). Der rechte Fuß bildet die rechte und der linke Fuß die linke Körperhälfte ab – jeweils mit allen darin angelegten Organen. Paarige Organe (z. B. die Nieren) finden ihre Entsprechungen an beiden Füßen. Bei dieser manuellen Therapie streiche, drücke oder knete ich die Reflexzonen am Fuß, um belastete Körperzonen herauszufinden und durch deren Behandlung die Selbstregulierungsmechanismen in Gang zu setzten. Verhärtungen, Druckschmerzhaftigkeit, die Beschaffenheit von Haut und Nägeln, Fußform und Fußgewölbe, vegetative Reaktionen (z. B. Schwitzen) sowie Atem- und Pulsfrequenz geben dabei wichtige therapeutische Hinweise.

Komplexmittel-Homöopathie

Die Verordnung von Globuli oder homöopathischen Tropfen beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip: Es gilt die Arznei zu finden, die den Beschwerden des Patienten in ihrer Gesamtheit entspricht. Mein Focus liegt auf der Verschreibung von homöopathischen Komplexmitteln. In diesen sorgfältig ausgewählten Präparaten sind mehrere homöopathische Arzneien miteinander kombiniert.

Spagyrik

Diese Arzneimittel aus Pflanzen oder Mineralien werden in einem besonderen Verfahren zubereitet. Zur Herstellung einer spagyrischen Pflanzenessenz durchläuft der Ausgangsstoff einzelne Schritte von der Gärung über die Destillationen bis zur Veraschung. Ziel ist es, die enthaltenen Wirkprinzipien (Sonne-Mond-Erde oder Sulfur-Merkur-Sal) aus ihm herauszulösen, zu reinigen und anschließend wieder zusammenzuführen. Das entstehende Präparat ist meist eine klare Flüssigkeit mit typischem Geschmack und feiner durchdringender Wirkung.


NATURHEILKUNDLICHE TECHNIKEN

Es gibt eine Vielzahl an naturheilkundlichen Verfahren. Ich möchte hier lediglich drei kurz anführen, die auch bei mir in der Praxis Anwendung finden.

Schröpfen

Schröpfgläser werden je nach Beschwerdebild auf bestimmte Hautareale aufgesetzt. Sie erzeugen einen Unterdruck und können dadurch innere Organe reflektorisch beeinflussen. Schröpfbehandlungen haben ein breites Wirkspektrum und werden z.B. zur Lockerung der Muskulatur, Anregung des Stoffwechsels und der Ausscheidung, zur Linderung von Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden und anderen Leiden eingesetzt.

Eigenbluttherapie

Bei dieser Umstimmungstherapie wird in regelmäßigen Abständen venöses Blut entnommen und dem Körper, meist mit homöopathischen Mittel angereichert, wieder zugeführt. Das aufbereitete Blut setzt im Körper einen Reiz, der das Immunsystem stimuliert. Dieses Verfahren eignet sich z.B. für die Behandlung von Allergien, Hauterkrankungen, Stoffwechselstörungen oder chronischen Gelenkerkrankungen.

Baunscheidtieren

Diese Methode ist nach ihrem Entdecker Carl Baunscheidt (1809-1873) benannt und gehört zu den Hautreiztherapien. Durch eine kleine Nadelrolle oder einen Nadelschnapper wird die Haut in einem bestimmten Gebiet leicht gestichelt – vergleichbar mit kleinen Insektenstichen. Danach wird ein histaminhaltiges Öl aufgetragen, was einen „brennnesselartigen“ Hautausschlag hervorruft, der nach kurzer Zeit wieder verschwindet. Dieses Verfahren führt zur Anregung des Blut- und Lymphflusses, stärkt das Immunsystem, tonisiert das Gewebe und beeinflusst reflektorisch innere Organe. Es wird v.a. in Aus- und Ableitungstherapien, bei Muskelverspannungen, Menstruationsbeschwerden oder entzündlichen Erkrankungen verwendet.